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Schlafstörung bei Parkinson

Wenn die Nacht zum Tag wird. So mancher Parkinson-Patient fürchtet sich vor der Nacht.

Der Schlaf-wach-Rhythmus ist bei vielen Parkinson Patienten verschoben. Schlaflose Nächte und extreme Tagesmüdigkeit belasten Betroffene und Pflegende.

Bei der dopaminergen Therapie erhöht sich der Gesamtmelatoninspiegel, aber der Zeitraum zwischen dem Beginn der abendlichen Melatonin-Ausschüttung und dem Schlafbeginn wird größer. Mit dem Fortschreiten der Erkrankung kommt es zu einer hypothalamischen Atrophie, der einem Verlust von orexinergen Neuronen bedingt. Deshalb nimmt der Melatonin-Spiegel ab.

Vor dem Einsatz von Schlafmitteln, die durch ihren Hang over am nächsten Tag die Sturzgefahr erhöhen, ist die Gabe von Melatonin mit Depotwirkung zur Schlafenszeit einen Versuch wert.



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